Im Schatten der Akropolis

Man sitzt weit weg vor dem Fernseher, ratlos schaut man auf die Bilder von brennenden Barrikaden, Autos, Geschäften. So viele junge Randalierer, der Nachrichtensprecher nennt die Zahl von 4000 Autonomen. Wahrscheinlich hat er alle gemeint, die in diesen Tagen auf der Straße kämpfen. Ich suche nach Berichten im Internet, die nicht sensationsheischend sind. Endlich finde ich ein Weblog, von einem deutschen Studenten in Athen, der ein Online-Tagebuch führt und dort auch viele Fotos veröffentlicht. Er beschreibt, wie er die Entwicklung der Kämpfe seit dem Tod der 15-jährigen Jungen am Wochenende mitkriegt. Seine Wohngemeinschaft befindet sich in unmittelbarer Nähe der Auseinandersetzungen. Die Texte, seine Fotos, sind sehr beklemmend. Aber auch sie lassen mich ratlos zurück.

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1 Kommentar zu Im Schatten der Akropolis

  1. Das sind die Früchte des Neoliberalismus. Man braucht sich nicht zu Wundern wenn Heerscharen von Jugendlichen die keine Arbeit und keine Zukunftsperspektive haben irgendwann einmal ausrasten. Nun ist die Politik ratlos wie immer.

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